Ihr Debütalbum machte Addison Rae zum Popstar des Sommers. Beim Konzert in Berlin aber gerät man heftig ins Zweifeln.
© Emma McIntyre/Getty Images/Coachella
Da kann doch etwas nicht ganz richtig sein, wenn bereits das erste Album einer Künstlerin die Schattenseiten der großen Berühmtheit verarbeitet. Eigentlich ist das pop-protokollarisch frühestens ab dem zweiten zulässig: nachdem die erste Tour gespielt wurde, man einsam und erschöpft in dunklen Hotelzimmern gelegen hat, deren Fenster sich glücklicherweise nicht komplett öffnen lassen, zumal der Aufenthalt im Freien ohnehin unerträglich geworden und nur noch mit Personenschutz möglich ist. So der bisher übliche Verlauf. Addison Rae war hingegen durchs Tanzen auf TikTok schon berühmt, bevor sie sich für eine Karriere als Popstar entschied. Im Juni veröffentlichte sie ihr von entrückter Begeisterung empfangenes Debütalbum Addison und tourt nun direkt um die ganze Welt.
















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