Offener Brief von Deutsch-Iranern: Bevor die Beweise gegen das Regime verschwinden

Der deutsche Staat soll zu den Massakern im Iran ermitteln, fordern nicht nur prominente Deutsch-Iraner. Lassen sich die Täter wirklich zur Verantwortung ziehen?


Protest gegen das iranische Regime in Berlin: Bilder von Opfern und Betroffenen
© Mehrdad Samak-Abedi/​imago images

Mehr als 30.000 Menschen könnten die iranischen Sicherheitskräfte allein innerhalb von zwei Tagen getötet haben, als sie Anfang Januar die Proteste gegen das Regime niederschlugen. Die genaue Zahl mag von außen nicht zweifelsfrei zu ermitteln sein, doch das Ausmaß dieses Massakers war unbestritten gewaltig – ein neuer Höhepunkt der systematischen Gewalt und Repression im Iran.

Entsprechend drängend sind die Rufe nach Gerechtigkeit, auch in Deutschland: Dieses Geschehen dürfe nicht vergessen werden und ungeahndet bleiben, heißt es etwa in einem offenen Brief an den Generalbundesanwalt und an die Abgeordneten des Bundestags, den die ZEIT veröffentlicht hat. Die rund 70 teils prominenten Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die ihre iranische Herkunft eint, schreiben der Bundesrepublik “eine besondere Verantwortung für das Völkerrecht, die Menschenwürde und die juristische Verfolgung von staatlichen Massenmorden” zu.

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