In Chemnitz wurde 2018 ein Mann attackiert, der gegen einen Marsch von AfD und Pegida protestierte. Nun sollte der Fall verhandelt werden. Doch zwei Angeklagte fehlten.
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Landgericht Chemnitz
Hören sie hier die Audio Aufnahme des Artikels: Prozess um Angriff bei Chemnitzer Demonstration beginnt mit Problemen
© Jan Woitas/dpa
Der Prozess um einen Angriff auf Teilnehmer einer “Herz statt Hetze”-Demonstration im September 2018 hat am Landgericht Chemnitz mit Schwierigkeiten begonnen. Von den eigentlich sechs Angeklagten erschienen nur vier zum Prozess, das Gericht musste erst einmal das weitere Vorgehen abstimmen.
Einer der Angeklagten
befindet sich nach Angaben seines Anwalts in einer Psychiatrie, ein
anderer ist vor Verbüßen einer Haftstrafe aus einem anderen Verfahren untergetaucht.
Erhöhte Sicherheitskontrollen
Den
Männern im Alter von 26 bis 44 Jahren werden Landfriedensbruch und
gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen nach einem
sogenannten Trauermarsch von AfD, Pegida und Pro Chemnitz Gegendemonstranten attackiert und verletzt haben.
Für den Prozess hat das Landgericht Chemnitz erhöhte Sicherheitskontrollen angeordnet. Es sind weitere Verhandlungstage bis Ende Januar geplant.
Der Prozess um einen Angriff auf Teilnehmer einer “Herz statt Hetze”-Demonstration im September 2018 hat am Landgericht Chemnitz mit Schwierigkeiten begonnen. Von den eigentlich sechs Angeklagten erschienen nur vier zum Prozess, das Gericht musste erst einmal das weitere Vorgehen abstimmen.
Einer der Angeklagten
befindet sich nach Angaben seines Anwalts in einer Psychiatrie, ein
anderer ist vor Verbüßen einer Haftstrafe aus einem anderen Verfahren untergetaucht.
Den
Männern im Alter von 26 bis 44 Jahren werden Landfriedensbruch und
gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen nach einem
sogenannten Trauermarsch von AfD, Pegida und Pro Chemnitz Gegendemonstranten attackiert und verletzt haben.