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Steigende Lebenshaltungskosten: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?

Gut
sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in
Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt teurer. Bereits
jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9 Prozent im
Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum Vorjahr). Es
lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen im Nahen
Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die Preise für Öl
und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser Rohstoffe
normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße von Hormus
transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT, Kolja Rudzio, recherchiert.

Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend.
Die chinesische Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel
öffentlich, rügte aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die
Golfstaaten. Könnte sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken, sodass diese ihr
umstrittenes Atomprogramm aufgibt? ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im Irankrieg ein. 

Und sonst so? Orgel-Banger

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

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