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Plan D – Bürokratie: Warum dauert in Deutschland alles so lange, Wolfgang Schmidt?

Dieser Beitrag beruht auf Einsendungen aus unserem Projekt Plan D. Hier finden Sie das gesamte Verzeichnis aller Lösungen und Probleme. 

1,4 Billionen Euro. So viel Geld muss bis 2030 in Investitionen fließen, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb mithalten kann. Das ergab eine vor einigen Monaten veröffentlichte Studie im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Andere gehen von 782 Milliarden Euro aus. 

Worin sich alle einig sind: Es braucht Investitionen. So sehen es auch Elisa Glatz, Ökonomin und Lehrerin aus Neckargemünd, Hermann-Josef Thoben, Bürgermeister einer Gemeinde in Schleswig-Holstein, und Alice Wittgenstein, Vorsitzende eines Schulfördervereins in Frankfurt. Sie haben über unser Community-Projekt Plan D ihre Sorgen und Fragen eingereicht. Es geht um kaputte Straßen, eine Schule ohne Turnhalle und verschleppte Baumaßnahmen. In unserer Talkrunde 3 gegen 1, in der wir Leser mit Spitzenpolitikern zusammenbringen, diskutieren sie mit dem Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben Wolfgang Schmidt.  

Glatz fragt angesichts von maroden Straßen: “Deutschland ist ein vermeintlich wohlhabendes Land. Wie kann man es schaffen, diesen Wohlstand wirklich zu verbreiten?” Und: “Wie kriegt man Zuversicht in die Köpfe rein?” 

Wittgenstein sagt: “Der Investitionsstau geht auf Kosten von Generationen von Grundschulkindern.” Und Bürgermeister Thoben sagt: “Bund, Länder und Kommunen müssen sich auf gemeinsame Strategien verständigen.” 

Der SPD-Politiker Wolfgang Schmidt erkennt an, dass die verschiedenen Vorschriften auf allen Verwaltungsebenen den Staat behindern wie die vielen Fesseln Gullivers in dem Roman von Jonathan Swift. Er sagt aber auch: “Wir brauchen ein gesellschaftliches Klima, wo Leute nicht gehängt werden, wenn dann auch mal was schiefgeht.” 

Moderation: Mark Schieritz 

Produktion & Aufnahmeleitung: Özlem Duyan, Aaron Tefera 

Kamera, Licht & Schnitt: Claudia Bracholdt, Max Boenke

Ton: Johannes Schultze

Redaktion Plan D: Laura Sophia Jung, Elisabeth Raether, Mark Schieritz, Luisa Thomé 

Maske: Eleonore Ising 

Titelfotografie: Jan Kräutle 

Titeldesign: Jonathan Auch 

Titelanimation: Fabian Friedrich

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